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(Halb-)autonomes Fahren und steigende Unfallzahlen
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Beitrag #26
RE: (Halb-)autonomes Fahren und steigende Unfallzahlen
Ich kenne das Video und bei ganz vielen Bereichen reagiert das System richtig, des es sind massive Geschwindigkeitsunterschiede vorhanden die in einem kleinem Zeitfenster zu einem Unfall führen könnten wenn man nicht bremst, und sich die Situation verändern würden. Wir Menschen machen das nur nach einem Gefühl, und denken "passt schon". Das sich die Situation aber nur in einem kleinem Prozentsatz zu einer Gefahrensituation ändert, heisst es nicht das wir es richtig machen.
zb. gleich eine der ersten Szenen:
LKW in der Stadt und ein Golf fährt rechts auf eine Auffahrt. Offenbar bremst das System wo wohl jeder von uns einfach rollen lassen würde, da der Golf ja gleich aus der Fahrspur verschwunden ist.
Nur was ist wenn nicht? zb. der Golf übersieht einen Fußgänger und haut in die Bremse und steht mit dem Arsch in der Fahrspur. Bremsweg bei Tempo 50 des LKWs denke ich liegt bei min. 10-15m. Das ganze passiert in einem Zeitfenster bei Tempo 50 von ca. 1 Sek.
Würde er nicht Bremse gebe es in dem Fall entweder einen Unfall mit dem Golf, oder wenn man Ausweichen würde, wie wir das machen würden evtl einen Zusammenstoß mit jemanden auf der linken Spur, da wir keine Zeit haben das alles abzuchecken.
Ausserdem gibt der Notbremsassistent erst ein Warnsignal und als der Fahrer nicht regiert, Knallt der Assistent in die Bremse. Nach der cholerischen Reaktion des Fahrers danch gehört der so oder so nicht ans Lenkrad.

Ich habe im Up und im Golf jetzt so 4-5 mal den Fronstassist im Einsatz gehabt, und es war jedesmal Fehlalarm. Trotzdem hielt ich die Entscheidung des Systems, in dem Moment für richtig, da meine Fahrweise bei diesen Momenten nicht korrekt bzw. sicher war.

Abbremsen des Abstandstempomat weil sich einer davor reinzwängt ist auch vollkomen korrekt, da das Ziel schon ist den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten. Im Golf bremst der nicht solange der vor mir mit zu kleinem Sicherheitsabstand fahrende schneller ist als ich, wenn der sich da reinbremst muss das System den Abstand wiederherstellen.

Nur weil wir uns falsch verhalten, und einen Abstand von 0,5 Sek, bei Tempo 100 für ein paar Hundert m noch akzeptable finden ist es keine sichere Fahrsituation und ein gefahrloses Anhalten bei plötzlichem Stillstand ist nicht möglich.
07-02-2017 19:30
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Grunzer
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Beitrag #27
RE: (Halb-)autonomes Fahren und steigende Unfallzahlen
13-02-2017 16:10
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Grunzer
Unregistered


 
Beitrag #28
RE: (Halb-)autonomes Fahren und steigende Unfallzahlen
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Hacking-Angriffe auf (teil-)autonome Autos :

"Knackpunkt CAN-BUS: Das Herz der vernetzten Autos

In vielen früheren und aktuellen Fällen von Auto-Hacks ist ein physischer Zugang zum Fahrzeug zwingend nötig, um Zugriff auf die Systeme zu erlangen. Doch egal ob nun per physischem oder kabellosen Zugang - der Knackpunkt im vernetzten Auto liegt im CAN-BUS-System. Dieses ist das elektronische Herz des Connected Car und zuständig für die Vernetzung aller Steuergeräte im Fahrzeug. Gelingt es Angreifern den CAN-BUS zu kapern, ist der Zugriff auf die Steuergeräte - und damit auch alle Fahrzeugfunktionen - meist nur noch eine Frage der Zeit.

Um zu diesem Punkt zu gelangen, bieten sich Angreifern diverse Ansatzpunkte. Einer liegt beim Connected Car in integrierten Mobilfunksystemen. Vor diesem Hintergrund erscheint die EU-Verordnung, die ab 2018 für alle Neufahrzeuge das SIM-basierte Notrufsystem eCall vorsieht, in ganz neuem Licht. Im Regelfall sind es aber die Infotainment-Systeme moderner, vernetzter Autos, die als Einfallstor für Hacker dienen. Diese Systeme bieten inzwischen immer häufiger zahlreiche kabellose Verbindungs- und Integrationsmöglichkeiten - etwa via Bluetooth oder WLAN. Diese Möglichkeiten zur externen Kommunikation können zu einem ernsthaften Problem werden. Insbesondere wenn die physischen Fahrsysteme architektonisch nicht strikt von den übrigen Systemen getrennt sind.

In diesem Zusammenhang nimmt die "Hack-Arbeit" von Chris Valasek und Charlie Miller an einem Jeep Cherokee eine Sonderstellung ein. Die beiden Security-Spezialisten - die inzwischen vom Fahrdienstleister Uber rekrutiert wurden - haben einen ähnlichen Hack bereits 2013 mit verschiedenen anderen Automodellen demonstriert - damals noch mit physischem Zugang zu den Fahrzeugen. Aus diesem Grund werden die Erkenntnisse von Valasek und Miller von den damals betroffenen Autobauern - unter anderem Toyota und Ford - auch als realitätsfern abgetan, schließlich hätten reale Cyberkriminelle nicht die Möglichkeit das Armaturenbrett zu demontieren, um dann ein Notebook mit dem Auto zu verkabeln. Erst als Valasek und Miller in diesem Jahr den Jeep ohne Kabelbindung erfolgreich fernsteuern können, finden Sie Gehör. Natürlich dürfte letztlich auch die durch die Medienberichte entstandene Öffentlichkeit nicht unwesentlich dazu beigetragen haben."

Uuund 2016, Auto-hacking ist die Zukunft

"Chen and his fellow researchers showed that artificially creating a similar situation might not be as hard as it should be. The three subjected a Tesla Model S and an Audi equipped with self-parking features to a battery of attacks designed to leave them blinded in all their senses.
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[Bild: 2986.jpg?w=620&q=55&auto...0d711d59d9]
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Self-driving cars use a number of sensors, for various purposes. Ultrasound is used, like a bat’s echolocation, for determining the distance of close objects (useful for making sure you don’t hit a wall when reversing), while millimetre-wave radio is the core part of the radar component that lets the car map out the stretch of road immediately ahead of it (so you don’t end up rear-ending someone while using adaptive cruise control)."
22-02-2017 02:06
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